Qualifizierung

Diskriminierung betrifft nicht nur Menschen, die diese selbst erfahren, sondern alle – wenn auch nicht alle gleichermaßen!

Diskriminierungskritisches Arbeiten braucht viele aktive Menschen, die sich mit ihren Möglichkeiten, Kompetenzen und Ressourcen einsetzen!

Die nächsten freien Termine für

Workshops und Vorträge sind ab

Januar 2023 wieder möglich.

Wie überarbeiten gerade unser

Angebot, welches Sie demnächst

auf unserer Seite finden!

Eine Diskriminierungskritische Perspektive

  • wird selten mitgedacht und fordert das bisherige Wissen, Nomvorstellungen und tradierte Werte und Normen heraus
  • führt zu Verunsicherung, kann negative Emotionen, Widerstand und Abwehr erzeugen
  • Ist ein (lebens)langer Prozess


Unsere Angebote werden von unterschiedlich positionierten Trainer_innen in gemischten Räumen durchgeführt. Das bedeutet, dass diese Räume nicht frei von Machtungleichheit sind. Wissensproduktion ist dazu auch immer mit Macht verbunden: Welches Wissen zählt, wer wird gehört und wer wird infrage gestellt, wer wird angemessen entlohnt und welches Wissen wird ausgebeutet? All diese Frage betreffen die Teilnehmenden vor Ort auf unterschiedliche Weise.

Damit alle in einem Workshop gut arbeiten können setzen wir voraus:

Die Bereitschaft …
… zur kritischen Selbstreflexion und Auseinandersetzung mit inneren Widerständen und Abwehrmechanismen
…zur kritischen Reflexion der eigenen gesellschaftlichen Positionierung und zur Verantwortungsübernahme
…einen achtsamen Lernraum mit zu gestalten und zu tragen
… freiwillig am Angebot teilzunehmen

 

Diskriminierung als Begriff wird vielfach benutzt – jedoch oft, ohne genau zu wissen, was er bedeutet. Dazu führen Unwissenheit, Unsicherheit, Überforderung oder Widerstände dazu, dass Diskriminierung häufig nicht erkannt, nicht ernstgenommen oder verharmlost wird.

Uns geht es darum, ein Fachverständnis von Diskriminierung zu etablieren, das die gesellschaftliche und institutionelle Dimension in den Fokus rückt.

Mögliche Themen

  • Diskriminierung aus erfahrungsorientierter Perspektive mit Fokus auf gesellschaftliche Machtverhältnisse, ggfls. Fokus auf ein bestimmtes Merkmal (Rassismus, Adultismus, Sexismus etc.)
  • Diskriminierung im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Sensibilisierung zur und kritische Reflexion der eigenen Positionierung sowie machtkritische Analyse der eigenen Arbeitskontexte
  • Empowerment-orientiertes Arbeiten im Themenfeld Rassismus: Beratung und Begleitung für BIPoC und ihre Organisationen

Umfang

  • Fortbildung, 1 – 2 Tage (mindestens 6 Zeitstunden ohne Pause)
  • 10-14 TN in Präsenz, 8-12 TN online
  • bei Bedarf kann eine Fortbildung auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Die Tage müssen nicht hintereinanderliegen, sollten aber zeitnah zueinander sein.

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten zur Qualifizierung an: Vorträge, Workshops oder Fortbildungen. Gerne entwickeln wir mit Ihnen gemeinsam ein passgenaues Angebot, welches sich nach Ihren Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen richtet.

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